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Briefbeschwerer „Walnuss“ Messing Carl Auböck – diesellerie.com

Briefbeschwerer „Walnuss“ Messing

Werkstätte Carl Auböck

€ 119.00

Dieser schlichte Briefbeschwerer aus massivem Messing entspricht der Gussform aus dem Jahre 1952 von Carl Auböck II. Der augenzwinkernde Entwurf wird in der „Werkstatt Carl Auböck“ in der Bernardgasse im 7. Wiener Bezirk hergestellt. Ein österreichischer Design-Klassiker!

Aufgrund der Beschaffenheit von Werkstoff und Gussformen können leichte Unregelmäßigkeiten in der Oberflächenbeschaffenheit auftreten – diese stellen ein Qualitätsmerkmal und keinen Mangel dar.

Material:
poliertes Messing

Abmessungen:
Länge: 4 cm

Besonderes:
Die „Werkstätte Carl Auböck“ wurde im Jahr 1912 als Metallwerkstatt von Karl Heinrich Auböck (1872–1925) gegründet. Sein Sohn Carl Auböck II. (1900–1957) ließ sich im Familienbetrieb zum Bronzearbeiter und Ziseleur ausbilden, bevor er sich der Bildenden Kunst zuwandte und zuerst an der Akademie der bildenden Künste Wien und dann an der Bauhaus-Akademie in Weimar Malerei studierte. Er heiratete die Bildhauerin Mara Utschkunova – ein Jahr später wurde ihr gemeinsamer Sohn Carl Auböck III. (1924–1993) geboren. Nach der Übernahme des elterlichen Betriebs in Wien begann Carl Auböck II. die Ästhetik der Bauhausmoderne langsam in die Produktpalette einfließen zu lassen. Seine Bronzeminiaturen und -skultpuren im glamourösen Art Déco-Stil machten die „Werkstätte Carl Auböck“ berühmt und erfreuten sich als „Wiener Bronzen“ großer Beliebtheit. Sein Sohn Carl Auböck III. teilte seine Liebe zu Gestaltung und Design, interessierte sich allerdings für Industriedesign und studierte in den Fünfzigern in den Vereinigten Staaten Architektur. Dort lernte er das Design der klassischen Moderne, „Mid Century“ und dessen berühmte Vertreter/innen Charles and Ray Eames, Benjamin Thompson, George Nelson, Herbert Bayer und Walter Gropius kennen. Zurück in Wien entwarf er gemeinsam mit seinem Vater in langjähriger, fruchtbarerer Zusammenarbeit zahlreiche funktionale Kunstobjekte, so zum Beispiel Briefbeschwerer, Aschenbecher, Korkenzieher, Stehlampen, Garderobenständer oder Buchstützen. Nach dem Tod von Carl Auböck II: im Jahr 1957, übernahm Carl Auböck III. die Wiener Werkstatt und verschaffte ihr durch Kooperationen mit den renommierten Luxusmarken „Hermès“ und „Pierre Cardin“ internationale Bekanntheit. Die unverkennbaren Auböck-Entwürfe finden sich seitdem in legendären Einkaufshäusern wie „Saks Fifth Avenue“ in New York City oder „Harrods“ in London. Und werden nach wie vor in der Werkstatt in der Bernardgasse im 7. Wiener Bezirk von Hand hergestellt und vertrieben. Nunmehr in vierter Generation – von Carl Auböck IV. und seiner Frau Justine.